in einer Partnerschaft normal ist. Anscheinend hat man sich über dieses Thema schon vor rund 500 Jahren Gedanken gemacht, denn die Faustregel "in der Woche zwyer, schadet weder dir noch mir" wurde von Martin Luther in den Raum gestellt. Ob er seine angetraute Katharina damit zu mehr oder zu weniger Sex überreden wollte, weiß man nicht so genau.
Mindestens genauso (un-)exakte Anhaltspunkte kann man beim Lesen diverser Frauenzeitschriften an die Hand bekommen. Man darf allerdings nicht mehr als eine davon lesen, denn sonst kommt man ins Schleudern wegen der vielen unterschiedlichen Aussagen. Und woraus ziehen die Herren der Schöpfung ihre Ratschläge? Frau kann nur hoffen, dass die Wirkung von Hochglanzmagazinen bei ihren Männern nicht zu Fehlinterpretationen führt.
Am besten ist es, man vergisst alles, was man über das Thema von irgendwoher oder von irgendwem gehört oder gelesen hat und besinnt sich auf das, worum es eigentlich geht bei einer erfüllten Sexualität: Die eigenen Gefühle. Dann kommt man nämlich auf ganz andere Ergebnisse. Erfüllter Sex in der Partnerschaft führt dazu, dass beide Partner zufrieden sind. Jedes Paar wird im Laufe der Jahre seinen eigenen Rhythmus finden, der sich nicht nur an der Lust orientiert, sondern auch an der jeweiligen Situation. Paare mit kleinen Kindern kennen das Problem. Gerade dann, wenn man so schön Lust aufeinander hätte, bringen sich die Kleinen in Erinnerung. Oder der Tag war so anstrengend, dass zumindest einer der Partner nachts im Bett nichts anderes tun möchte, als zu schlafen. Das geht übrigens auch Paaren so, die keine Eltern sind.
Mit dem Partner ein Liebeswochenende in einem Wellnesshotel !
Lust oder Frust - das ist die Frage, die nicht nur über sexuelle Zufriedenheit entscheidet. Wenn es in einer Partnerschaft mit der Lust nicht mehr stimmt, kommen schnell auch andere Probleme in den Vordergrund. Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollte man die Lustkiller ausfindig machen und sie ausmerzen. Es wird damit klar, welchen Stellenwert Sexualität in einer Partnerschaft einnimmt. Viele unterschätzen das, wenn sie sich allzu oft mit Migräne zurückziehen. Wenn die täglichen Anforderungen mehr Wirkung ausüben als das sexuelle Verlangen, ist es höchste Zeit, zu handeln. Paare, die sich ganz gezielt Zeit nehmen für die Liebe, laufen viel weniger Gefahr, direkt auf eine Krise zuzusteuern. Ein Liebeswochenende in einem Wellnesshotel ist eine gute Gelegenheit, den Frust zu besiegen und die Lust wieder einkehren zu lassen. Man kann aber auch zu Hause bleiben und sich zu festen Zeiten vornehmen, nur für die Partnerschaft zu leben.
Wenn es aber nicht an Zeit mangelt, sondern an Fantasie, ist das kein geringeres Problem. Wenn es mal nicht so klappt mit der beidseitigen Befriedigung, ist das nicht so schlimm. Aber wenn das zu einem Dauerzustand wird, ist der Frust vorprogrammiert. Deshalb sollte man sich immer wieder kritisch fragen, ob man den Partner sexuell auch wirklich glücklich macht. Paare, die miteinander über dieses Thema reden können, sind dabei eindeutig im Vorteil. Denn das ist die Grundlage für guten Sex: Man muss mit allen Sinnen kommunizieren können.
Text: S.H.
Die Schattenseiten der Fernbeziehungen
Natürlich kann die Entwicklung auch genauso in die andere Richtung gehen. So besteht durchaus die Gefahr, sich über einen längeren Zeitraum auseinander zu leben. Allein die Tatsache, dass der zurückgebliebene Partner zu Hause auch allein alles im Griff hat, kann dem pendelnden Beziehungsteil ein Dorn im Auge sein. Er kommt sich nur allzu schnell überflüssig vor, da er in Alltagsentscheidungen nicht mehr einbezogen wird.
Mehr Infos über Fernbeziehungen.
Ich bin verliebt ...
Gerade in jungen Jahren kann die große Liebe Probleme in den Alltag bringen. Viele Jugendliche lassen sprichwörtliche alles stehen und liegen, wenn sich die Glücksgefühle einstellen. Darunter leiden nicht nur das Umfeld, sondern auch Verpflichtungen wie Schule oder Ausbildung. Hier fällt in der Regel den Eltern die unangenehme Pflicht zu, ihre Sprösslinge in die richtige Bahn zu lenken. Richtig ist immer ein Mittelweg, bei dem weder die Liebe noch der Alltag zu kurz kommen.
Mehr über die Liebe ..
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Die Überbelastung durch Vollzeitjob, Haushalt und womöglich auch noch Kinder schlägt sich nicht nur auf die Leistung im Job und somit die Karriere nieder, sondern auch auf die Beziehung. Durch die Ungleichverteilung der Aufgaben entsteht eine Unzufriedenheit mit dem Partner und somit in der Beziehung. Vom Partner unachtsam liegen gelassene Socken, seine unmotiviert herumstehenden gebrauchten Kaffeetassen und Barthaare im Waschbecken als Überbleibsel von der letzten Rasur erzeugen Ärger in der ständig hinterher putzenden, langsam überforderten Frau. Lässt der Mann noch dazu nicht mit sich reden, wird ihr dann irgendwann einmal der Kragen platzen. Lesen Sie hier mehr ...