Worauf es beim Hochzeitsessen ankommt
Das Essen gehört zu den Dingen, über die Gäste nach einer Hochzeit am meisten reden - im Guten wie im Schlechten. Deshalb lohnt es sich, hier frühzeitig und gründlich zu planen. Klärt als Erstes die Grundsatzfrage: Serviertes Menü oder Buffet? Beides hat Vorzüge. Ein Menü wirkt festlicher und lässt sich zeitlich besser takten, ein Buffet bietet mehr Auswahl und ist bei vielen Gästen oft günstiger pro Kopf.
Fragt bei euren Gästen rechtzeitig Unverträglichkeiten und Ernährungswünsche ab. Vegetarische und vegane Optionen sind heute selbstverständlich, aber auch Allergien gegen Nüsse, Gluten oder Laktose kommen häufig vor. Ein guter Caterer stellt sich darauf problemlos ein - ihr müsst es nur rechtzeitig mitteilen. Am einfachsten geht das über eine kurze Abfrage auf der Antwortkarte eurer Hochzeitseinladung.
Beim Budget solltet ihr realistisch kalkulieren. Das Essen ist in der Regel der größte Einzelposten einer Hochzeitsfeier und macht oft 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten aus. Holt euch Angebote von mindestens zwei bis drei Anbietern ein und achtet darauf, was im Preis enthalten ist: Getränke, Servicepersonal, Auf- und Abbau, Geschirr und Reinigung können den Preis erheblich beeinflussen.
Vergesst auch die kleinen Dinge nicht, die das Essen abrunden: ein Willkommensgetränk beim Empfang, ein Mitternachtssnack für die Durchhalter auf der Tanzfläche und natürlich die Hochzeitstorte als süßer Höhepunkt. Wer das Anschneiden der Torte mit einem kleinen Ritual verbindet - etwa einem gemeinsamen Wunsch oder einem Spiel - macht den Moment für alle Gäste unvergesslich.
Tipp
Macht unbedingt ein Probeessen beim Caterer oder Restaurant eurer Wahl. So wisst ihr genau, was eure Gäste erwartet - und könnt bei Bedarf noch nachjustieren, bevor es zu spät ist.