So wird der Junggesellenabschied unvergesslich
Die Organisation des JGA liegt meistens bei den Trauzeugen und den engsten Freunden. Wichtig ist, vorher abzuklären, was der Braut oder dem Bräutigam Spaß macht - und was auf keinen Fall. Nicht jeder findet es lustig, verkleidet durch die Innenstadt zu laufen oder Aufgaben bei Fremden zu erfüllen. Ein guter JGA orientiert sich an der Person, für die er stattfindet, nicht an dem, was man aus dem Internet kennt.
Beim Termin haben sich zwei bis vier Wochen vor der Hochzeit bewährt. Zu früh fühlt sich noch nicht nach Abschied an, zu spät erhöht den Stress kurz vor dem großen Tag. Den Abend direkt vor der Hochzeit solltet ihr auf jeden Fall vermeiden - ein verkatertes Brautpaar am Altar ist nur in Filmen witzig.
Beim Budget gilt: Alle Teilnehmer sollten sich den JGA leisten können. Es bringt nichts, ein teures Wochenende mit Übernachtung zu planen, wenn die Hälfte der Gruppe schon für das Hochzeitsgeschenk sparen muss. Am besten sammelt ihr frühzeitig einen Betrag ein und plant innerhalb dieses Rahmens. Die Kosten für Braut oder Bräutigam werden üblicherweise auf alle anderen aufgeteilt.
Übrigens muss ein Junggesellenabschied nicht zwingend ein Abend sein. Immer mehr Gruppen machen einen ganzen Tag daraus - mit Aktivitäten am Nachmittag und gemeinsamen Essen am Abend. Oder sie fahren über ein Wochenende weg, etwa an die See, in eine Hütte oder in eine Stadt, die keiner aus der Gruppe kennt. Erlaubt ist, was der Gruppe gefällt.
Tipp
Dokumentiert den Tag mit Fotos und kleinen Videos - aber klärt vorher, was davon später gezeigt werden darf und was unter Verschluss bleibt. Ein kleines Fotobuch oder eine Bildercollage ist ein schönes Geschenk für das Brautpaar.