Gebrauchte Hochzeitsmode

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben sein — leider wird oft unterschätzt, wie kostspielig solch ein Ereignis werden kann. Ein großer Teil der Ausgaben entfällt auf die Hochzeitsgarderobe. Doch es geht auch anders: Gebrauchte Brautkleider und Hochzeitsanzüge sind eine echte Alternative zum Neukauf.

Paar in gebrauchter Hochzeitsmode
Second-Hand-Hochzeitsmode spart Geld, ohne dass man es ihr ansieht — Foto: © MNStudio – stock.adobe.com

Wo bekommt man gebrauchte Hochzeitsmode?

Inserate und Kleinanzeigen

Fast jede Frau wünscht sich ein einzigartiges Brautkleid — nach der Hochzeit hängt es jedoch nur noch im Schrank. Ähnlich ergeht es dem Anzug des Mannes. Hochzeitsbekleidung wird maximal an zwei Tagen getragen und ist daher praktisch wie neu. Brautkleider und Anzüge werden häufig über örtliche Kleinanzeigen, Internetauktionshäuser oder spezielle Brautmodebörsen angeboten. Sucht am besten eine Verkäuferin aus der Nähe — so könnt ihr die Garderobe vor dem Kauf anprobieren. Auch wenn Brautkleider oft bis zu 50 Prozent günstiger angeboten werden, wäre es ärgerlich, wenn das Kleid nicht perfekt passt.

Brautschuhe und Accessoires

Nicht nur beim Kleid und Anzug lassen sich Schnäppchen machen: Auch Schuhe für Braut und Bräutigam sowie Accessoires gibt es günstig aus zweiter Hand. Ein Brautschleier oder das blaue Strumpfband finden privat kaum Weiterverwendung und werden daher gern zum Wiederverkauf angeboten.

Was sollte man beachten?

Änderungen einplanen: Auch beim Hochzeitsausstatter passt die Garderobe fast nie auf Anhieb und muss von einer Schneiderin geändert werden — bei Second-Hand-Mode ist das ebenso. Kleine Änderungen an Weite oder Länge sind durchaus realisierbar, im Großen und Ganzen sollte die Kleidung aber schon passen. Bedenkt: Änderungen kosten Zeit und Geld — kauft eure gebrauchte Hochzeitsmode also rechtzeitig.

Hygienisch rein: Hochzeitsmode aus zweiter Hand sieht man in der Regel nicht an, dass sie schon getragen wurde — eine durchtanzte Nacht hinterlässt aber Spuren. Aus hygienischen Gründen solltet ihr die Stücke vor der eigenen Hochzeit professionell reinigen lassen; auf die Wäsche in der eigenen Maschine bitte verzichten. Die Reinigung eines Brautkleids kostet je nach Aufwand zwischen 50 und 150 Euro.

Hochzeitsmode ausleihen

Möchtet ihr euer Brautkleid nicht ewig als Erinnerungsstück aufheben, kann es sinnvoll sein, es auszuleihen. Eine Nachfrage beim Brautausstatter lohnt sich, da dort oft ein Verleihservice angeboten wird. So kommt ihr nicht nur zu relativ preiswerter Hochzeitsmode, sondern genießt auch fachkundige Beratung und müsst euch über den Wiederverkauf keine Gedanken machen.

Hochzeitsmode aus zweiter Hand heißt keineswegs, am falschen Ende zu sparen. War die Schneiderin am Werk und alles passt wie angegossen, steht einer wunderschönen Hochzeit nichts mehr im Weg.

Katrin L.

Katrin ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und durch und durch kreativ. Sie schreibt über Dekoration und Hochzeitsessen — und aus eigener Erfahrung über das Leben als Paar.

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