Hochzeitskleidung für Braut und Bräutigam

Für den perfekten Tag braucht es das perfekte Aussehen: Frisur, Make-up, die Ringe - alles soll passen. Doch die Mode des Brautpaares ist der Höhepunkt. Obwohl die Braut mit ihrem Kleid meist alle Blicke auf sich zieht, möchte auch der Bräutigam nicht ins Hintertreffen geraten. Das perfekte Outfit zu finden, endet allerdings mitunter in echter Arbeit.

Frau in Hochzeitskleidung
Hochzeitskleidung darf vielseitig und individuell sein - Foto: © EmotionPhoto - stock.adobe.com

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Kauf?

Noch bevor sich viele Frauen Gedanken über Gästezahl oder Termin machen, denken sie an „ihr“ Kleid - Männer sehen die Modefrage meist gelassener. Wollt ihr die Hochzeitsmode in einem Fachgeschäft mit großer Auswahl kaufen, könnt ihr sechs bis sieben Monate im Voraus einen Anprobetermin vereinbaren, frühestens jedoch neun Monate vor der Trauung - vor allem für die Braut, denn für Hochzeitskleider gibt es oft lange Lieferfristen. Anzüge für den Bräutigam können getrost erst ein Vierteljahr vorher gekauft werden. Wichtig: Plant noch rund vier Wochen für Änderungen ein, etwa das Kürzen der Hose oder das Engerfassen des Bundes.

Wo können Verlobte Hochzeitsmode kaufen?

Die erste Adresse sind Fachgeschäfte für Brautmode - dort findet ihr die größte Auswahl und profitiert von der Erfahrung der Berater. Auch das Internet hält eine riesige Auswahl bereit, doch nicht immer passt Kleid oder Anzug bei der Lieferung. Meist werden viele Modelle anprobiert, bevor das perfekte gefunden ist. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, wählt Vorjahresmodelle oder kauft auf Tauschbörsen gebrauchte Kleidung - wichtig ist dann ein guter Schneider für Änderungen. Spätestens wenn die eigenen Maße von den Standardmaßen abweichen, lohnt es sich, das Kleid schneidern zu lassen.

Allein oder mit dem Partner kaufen?

Dafür gibt es keine Faustregel. Viele Bräute möchten ihren Zukünftigen mit dem Outfit überraschen und halten an der Tradition fest: Der Bräutigam darf das Kleid vor der Trauung nicht sehen. Der WOW-Effekt ist schließlich etwas Schönes - ein Muss ist das aber nicht. Oft ist dieser Brauch eine Einbahnstraße: Während der Bräutigam das Kleid nicht sehen soll, legen die Damen Wert darauf, sein Outfit mit auszuwählen und auf das eigene abzustimmen. Alternativ kann eine Vertrauensperson bei beiden Anproben dabei sein und die Outfits aufeinander abstimmen - oder ein Foto bzw. eine Stoffprobe hilft beim Abgleich.

Hochzeitskleidung dem eigenen Stil anpassen

Es geht nicht darum, sich zur Hochzeit zu verkleiden - das Outfit sollte die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Der Kleidung der Braut wird dabei meist mehr Aufmerksamkeit geschenkt; der Bräutigam richtet seinen Auftritt oft nach ihr aus. Die Hochzeitskleidung sollte aber weder der Familie noch Freunden gefallen müssen: Fühlt sich die Braut im Hosenanzug oder Leinenkleid wohler oder ist der Bräutigam kein Krawattenträger, dann kleidet man sich entsprechend - auch am Hochzeitstag. Der Look sollte persönlich und tragbar sein und genug Bewegungsfreiheit lassen.

Cornelia D.

Cornelia ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Über Hochzeit und das Verliebtsein schreibt sie aus eigener Erfahrung.

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