Essen am Polterabend

Was gibt es am Polterabend zu essen?

Traditionell feiern viele Paare vor der eigentlichen Hochzeit den Polterabend. Erfahrungsgemäß geht es bei diesem Fest meist feucht-fröhlich zu und Freunde und Bekannte haben großen Spaß.
Damit der Alkohol nicht übermäßig zu Kopfe steigt ist eine ordentliche „Grundlage“ in Form diverser Speisen angebracht.
Dabei sollte sowohl an die Fleischesser als auch an die Vegetarier unter den Gästen gedacht werden. Die Auswahl der Speisen ist meist einfach gehalten. Im Vordergrund steht eben ganz das fröhliche Beisammensein und kein 5-Gänge-Menü.

Was kann man am Polterabend servieren?

Grillwurst, Steak und Salat

Der Polterabend ist in der Regel eine eher rustikale Veranstaltung und dementsprechendPaar beim Grillen im Garten kommen bei den Gästen einfache Gerichte sehr gut an. Das zukünftige Brautpaar stellt daher gern einen Grill auf und bietet Würstchen, Steaks und Frikadellen an. Dazu werden Brötchen, Baguette, Brezeln oder Salate gereicht. Meist bringen Freunde und Bekannte noch einen Nudel- oder Kartoffelsalat mit und die Eltern beziehungsweise Schwiegereltern sorgen zusätzlich für kleine Leckereien. Nicht alle Gäste werden Fleisch essen. Daher ist es sinnvoll, auch einen Vorrat an Tofuwürstchen und Grillgemüse parat zu haben. Vorherige Absprachen bezüglich des Essens sind sinnvoll, damit am Ende des Polterabends nicht jede Menge übrig bleibt. Wichtig: die Heiratswilligen organisieren am besten einen „Grillmeister“, denn wenn sie selbst den ganzen Abend über Würstchen und Steaks wenden müssen, haben sie selbst nicht viel von diesem Fest.

Spanferkel oder Mutzbraten

Immer wieder beliebt und gern gegessen: Spanferkel. Schon der Duft des über der Glut gedrehten
Fleisches lässt großen Appetit aufkommen. Traditionell wird zum Spanferkel Sauerkraut, Senf und ein kräftiges Sauerteigbrot gereicht. Ebenfalls für den Polterabend geeignet ist ein selbst zubereiteter Mutzbraten. Mutzbraten ist eine Grillspezialität aus Thüringen, bei der Schweinefleischstücke über einem offenen Birkenholzfeuer gegrillt werden. Dazu wird ein Mutzbratengrill benötigt, den man je nach Größe für 100 – 160 Euro erwerben kann. Manche Fleischereien oder Partyagenturen bieten solch ein Gerät aber auch zum Verleih an.

Belegte Brötchen – Einfaches Essen am Polterabend

Da man zum Polterabend nicht offiziell einlädt, lässt sich die Zahl der Gäste relativ schlecht einschätzen. Viele Paare entscheiden sich daher, belegte Brötchen anzubieten. Das hört sich im ersten Moment vielleicht langweilig an, doch belegte Brötchen können mehr sein als nur Salami oder Käse auf einem Stück gebackenem Teig. Mit originellen Aufstrichen begeistern sie Freunde und Bekannte und sorgen garantiert für Abwechslung. Wie wäre es beispielsweise mit einem Liptauer Aufstrich mit Camembert, Zwiebeln und Schnittlauch oder einer Creme aus Thunfisch und Frischkäse? Die Leckermäulchen unter den Gästen freuen sich bestimmt über süße Brötchenaufstriche, wie verschiedene Marmeladen, Mandel- oder Nuss-Nougat-Creme. Natürlich kann neben Brötchen mit Wurst und Käse auch Eiersalat oder Fleischsalat mit Baguette gereicht werden. Jede Menge klein geschnippeltes Gemüse sorgt zudem für gesunden Knabberspaß.

Suppen

Was lässt sich gut vorbereiten und kommt immer gut an? Richtig! Suppen! Egal ob herzhafte Gulaschsuppe, eine deftige Soljanka oder eine cremige Käsesuppe mit Lauch und Hackfleisch – mit einer Suppe bekommt man etliche hungrige Mägen gefüllt. Wer viele Gäste zum Polterabend erwartet, für den kann sich die Organisation einer Gulaschkanone lohnen. Ein kräftiges Brot oder verschiedene Brötchen dürfen nicht fehlen und sind die idealen Begleiter zu einer heißen Suppe. Auch an die Vegetarier sollte gedacht werden. Als Alternative zu den Fleischgerichten kommt beispielsweise eine Gemüse- oder Nudelsuppe in Frage.

Knabbereien für den Polterabend

Zum Polterabend fließt in der Regel recht viel Alkohol. Da kann es gut sein, wenn die Gäste im Laufe des Abends immer etwas zu knabbern haben. Beliebte Naschereien sind Kartoffelchips, Erdnussflips, Nüsse, gebrannte Mandeln oder Salzstangen. Sie können im Vorfeld auch leckere Käse- oder Gewürzplätzchen selbst backen. Und wenn davon nicht alles verbraucht wird, so lassen sich die Köstlichkeiten aus dem eigenen Backofen auch problemlos einfrieren.

Das Problem bei einem Polterabend ist, dass eigentlich niemand so richtig weiß, wie viele Gäste zu diesem Fest erscheinen werden. Das Brautpaar möchte natürlich nicht in die Situation kommen, dass das Essen zur Neige geht und kein Nachschub mehr vorhanden ist. Daher unser Tipp: lieber zu viel einkaufen und vorbereiten als am Ende mit hungrigen Gästen dazustehen.
Text: K. L., Foto © Kzenon

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